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Malteser Wuppertal

Kristina A. aus Wuppertal hat ihre Lebensretter gefunden 

Eine junge Frau brach auf der Straße zusammen und konnte durch das beherzte Eingreifen von Passanten und einem zufällig im Einsatz vorbeikommenden Malteser-Team sowie später hinzugekommenen Einsatzkräften reanimiert und ins Krankenhaus gebracht werden. Auf dem Wege der Besserung startete sie über soziale Medien einen Aufruf, um ihre Lebensretter zu suchen. Sie wurde fündig und hat ihre Retter nun persönlich getroffen. 

17.09.2019
Kristina A. mit ihren Lebensrettern von den Maltesern aus Wuppertal, Korkmaz Dalkiran und Frieda Becker. Foto: Malteser Wuppertal
Kristina A. mit ihren Lebensrettern von den Maltesern aus Wuppertal, Korkmaz Dalkiran und Frieda Becker. Foto: Malteser Wuppertal

Auf dem Weg von der Arbeit bricht Kristina A. bewusstlos zusammen. Um ohne Hirnschäden zu überleben, braucht sie innerhalb weniger Minuten medizinische Hilfe. Und tatsächlich eilen Passanten herbei, sprechen die Bewusstlose an, leisten Erste Hilfe. Auch Autos halten an. Darunter ein Rettungssanitäter-Team der Wuppertaler Malteser, welches zu diesem Zeitpunkt im Auftrag der Berufsfeuerwehr einen Krankentransport durchführt. Die Malteser Korkmaz Dalkiran und Frieda Becker leiten sofort die Reanimation ein. Rettungswagen und Notarzt bringen die Patientin dann zur Weiterbehandlung ins Krankenhaus. Hier liegt sie zunächst zwei Tage im Koma. Es stellt sich heraus, dass vermutlich ein angeborener Gen-Defekt der Auslöser für den Zusammenbruch war.

Auf dem Wege der Besserung nimmt Kristina A. Kontakt zum WDR auf und startet über die Lokalzeit und weitere soziale Medien einen Aufruf. Sie sucht ihre Lebensretter, möchte sich bei ihnen persönlich bedanken. Am 16. September konnte Kristina A. schließlich die Menschen persönlich kennenlernen, die ihr geholfen haben. In der Wuppertaler Malteser Dienststelle im Schwabenweg traf sie auf Korkmaz Dalkiran, Frieda Becker. Vertreten waren neben dem Malteser-Team auch Malteser Kreisgeschäftsführer Andreas Van den Borre, der Notarzt, der Kristina A. am Einsatzort behandelte sowie je eine Abordnung der Johanniter, des ASB und der Feuerwehr. Die Wuppertalerin stand ihren „Rettern“ mit Tränen in den Augen gegenüber, herzte sie innig und überreichte als Dankeschön einen selbstgebackenen Kuchen mit der Aufschrift „Danke an die Lebensrettung“. Ihr nächstes Ziel nach der vollständigen Genesung: „Sobald ich wieder fit bin, werde ich als erstes einen Erste-Hilfe-Kurs machen!“, so Kristina A. 


Erste Hilfe kann Leben retten

Beim plötzlichen Herz-Kreislauf-Stillstand oder bei Bewusstlosigkeit ist eine schnelle, professionelle, medizinische Hilfe oft lebensentscheidend für den in Not geratenen Menschen. Daher empfiehlt die Feuerwehr die Einleitung der Sofortmaßnahmen und das Absetzen des Notrufs. In der Feuerwehr-Leitstelle nehmen qualifizierte Disponenten den Notruf entgegen und halten im Bedarfsfall die Leitung bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes offen. Die Disponenten sind speziell darin geschult, auch Laien per Telefon bei der Reanimation anzuleiten. Die Telefonreanimation ist ein bewährtes Konzept, weiß die Feuerwehr. 

Hilfsorganisationen, so auch die Malteser Wuppertal, bieten Erste Hilfe-Schulungen an. Diese sind sowohl für den Führerschein, den Betriebshelfer aber auch dann geeignet, wenn man sein Wissen rund um die Erste Hilfe einfach nur auffrischen möchte. Im Notfall geben diese Kenntnisse in jedem Fall mehr Sicherheit bei der Einleitung von Sofortmaßnahmen. 

Weitere Informationen erhalten Sie unter https://www.malteser.de/Kursangebote oder telefonisch unter 0202 26 25 7-20. 

Weitere Informationen

Unser Spendenkonto: Malteser Hilfsdienst e.V.  |  Pax-Bank  |  IBAN: DE98370601931201210468  |  BIC / S.W.I.F.T: GENODED1PA7